Generalversammlung der Bank Coop

Jahresgewinn gesteigert, Einheitsaktie eingeführt

Basel, 28. April 2004 - An der heutigen Generalversammlung der Bank Coop in Basel präsentierte Verwaltungsratspräsident Dr. Willi Gerster einen gegenüber dem Vorjahr um 10,4% gesteigerten konsolidierten Jahresgewinn von 38,3 Millionen Franken. Die Bruttodividende bleibt mit CHF 8.50 pro Inhaberaktie unverändert. Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten der Einführung der Einheitsinhaberaktie mit grossem Mehr zu.

 

An der Generalversammlung nahmen 1'763 Aktionärinnen und Aktionäre teil, welche ein Aktienkapital von CHF 220.9 Mio. vertraten. Dies entspricht 65.5 % des stimmberechtigten Aktienkapitals. Die Aktionärinnen und Aktionäre der Bank Coop haben allen Anträgen des Verwaltungsrats mit grossem Mehr zugestimmt.

 

Der konsolidierte Jahresgewinn der Bank Coop AG hat im Jahr 2003 um 10,4% auf 38,3 Millionen Franken zugenommen. Der Bruttogewinn stieg um 2,6% auf CHF 93.5 Mio. Die Hypothekarausleihungen legten um 7,3% auf CHF 7,6 Mia. und die Spar- und Anlagegelder um 9,6% auf CHF 4,5 Mia. zu. Während der Betriebsertrag mit 228,2 Millionen Franken um 2,7% abnahm, ging der Geschäftsaufwand um -6,1% auf 134,7 Millionen Franken zurück. Der Kurs der Bank Coop Aktie legte vom 31.12.2002 bis 31.12. 2003 um 25,7% auf CHF 232.50 zu.

 

Von einem "respektablen Ergebnis in einem schwierigen Umfeld" sprach Verwaltungsratspräsident Dr. Willi Gerster. Er hielt fest, dass für die Bank Coop die Zugehörigkeit zum Konzern Basler Kantonalbank grosse Chancen bietet und betonte, wie wichtig eine eigenständige Positionierung der Bank Coop sei.

 

Der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Hans Rudolf Matter, stellte fest, dass sich die Bank Coop auch im Jahr 2003 auf dem eingeschlagenen Kurs weiter entwickelte. Dabei sei "die Zunahme der Hypothekarausleihungen in einem immer härter werdenden Wettbewerb sehr beachtlich". Auf der Passivseite habe vor allem das im Februar 2003 neu lancierte Sparkonto Supercard die "eigenen Erwartungen deutlich übertroffen".

 

Der Antrag des Verwaltungsrates auf Einführung der Einheitsinhaberaktie im Nennwert von CHF 20.- wurde mit grossem Mehr angenommen. Die bisherigen Namenaktien werden in Inhaberaktien umgewandelt, die bestehenden Inhaberaktien im Nennwert von CHF 100.- werden gesplittet in je fünf Inhaberaktien im Nennwert von CHF 20.-.

 

Zur Einführung der Einheitsaktie hielt Dr. Willi Gerster fest: "Die Einheitsaktie folgt dem Prinzip 'so viel Kapital, so viele Rechte'. Sie entspricht dem Verständnis einer modernen Aktionärsdemokratie und wird den Regeln der Corporate Governance gerecht.

 

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Christoph Loeb
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