Die Bank Coop in den Medien

Basel, 2. Juni 2005

Die Bank Coop hat den Prix Egalité 2005 gewonnen. Damit wird die Bank für ihr internes Konzept zur Gleichstellung und ihr spezifisch auf Frauen ausgerichtetes Kundinnenprogramm "eva" ausgezeichnet.

 

Der Prix Egalité wird verliehen vom Kaufmännischen Verband Schweiz (KV) der grössten Schweizer Berufsorganisation der Angestellten in Büro und Verkauf. In der Begründung für die Verleihung des Preises heisst es: "Die Jurymitglieder erhielten den Eindruck, dass in der Bank Coop ein überzeugendes Konzept zur Gleichstellung gut durchgezogen wird. Beeindruckt hat die Systematik, mit der das Thema angegangen wird, die engagierte Nachwuchsförderung und vor allem die Tatsache, dass eine Frau Mitglied der Geschäftsleitung ist, was dem Unternehmen Vorbildcharakter verleiht. Darüber hinaus überzeugt die Bank Coop mit einem klaren Programm für Kundinnen."

 

Ihr Bekenntnis zur Gleichbehandlung hat die Bank Coop in ihrer im Jahr 2001 verabschiedeten Strategie festgelegt. Dort heisst es: "Die Bank Coop ist auch weiblich. Die Frauenbeteiligung an der Führung der Bank wird im Strategiezeitraum über die Werte vergleichbarer Konkurrenzunternehmen erhöht."

 

Und im Leitbild ist festgehalten: "Für alle Mitarbeitenden gilt der Grundsatz der Gleichberechtigung und Gleichbehandlung. Diskriminierung und Mobbing werden nicht geduldet. Wir stehen dafür ein, dass unsere Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld vorfinden, das die persönliche Entfaltung im Rahmen der Aufgabenstellung ermöglicht und berufliche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Dazu zählen wir auch die Förderung von Vereinbarung von Beruf und Familie."

 

Ein wesentliches Signal dafür, dass diese Grundsätze auch gelebt werden, war im Juli 2004 die Berufung von Sandra Lienhart zum Mitglied der Geschäftsleitung. Mit der Leitung des Vertriebs ist sie verantwortlich für den grössten Geschäftsbereich der Bank Coop mit rund 400 Mitarbeitenden. Sandra Lienhart ist auch die erste Frau in der Geschäftsleitung einer gesamtschweizerisch tätigen Retailbank.

 

In den strategischen Zielen ist der Anteil von Frauen im Kader und der Direktion klar definiert. Die Erreichung der Ziele wird jährlich überprüft und im Geschäftsbericht offen gelegt.

 

In den Lohnrunden ist ein Teil der Lohnsumme für die Ausgleichung von geschlechtsspezifischen Ungleichheiten reserviert.

 

Frauen haben ein Anrecht auf 16 Wochen Mutterschaftsurlaub und Vätern stehen beim ersten Kind eine Woche und bei jedem weiteren Kind zwei Wochen Vaterschaftsurlaub zu.

 

2004 wurde eine Ansprechstelle für Gleichstellungsfragen geschaffen.

 

Gleichstellung gilt bei der Bank Coop nicht nur für die Mitarbeitenden. Verschiedene Untersuchungen belegen, dass Frauen in Finanzfragen andere Bedürfnisse haben als Männer und ihr Geld anders anlegen. Diesen frauenspezifischen Bedürfnissen trägt die Bank Coop mit ihrem Programm "eva" Rechnung. Es richtet sich am Lebenszyklus der Frau aus und berücksichtigt besonders auch ihre Stellung als Ehefrau, als Mutter, als Geschäftsfrau, als Alleinerziehende oder als Witwe.

 

Letztes Jahr wurden unter dem Titel "Frauengeschichten" acht Anlässe zu finanziellen Fragen in verschiedenen Lebenssituationen von Frauen durchgeführt. Über 1200 Kundinnen und Nichtkundinnen haben teilgenommen. Mit der Umsetzung des Programms eva hat der Anteil der weiblichen Kundschaft bei der Bank Coop weiter zugenommen. 2004 lag der Anteil der weiblichen Neukundschaft erstmals knapp über dem männlichen Anteil.

 

Positiv wirkt sich für die Bank Coop gerade auch bei der weiblichen Kundschaft ihre Positionierung als anständige Bank und ihr damit verbundenes Bekenntnis zum Ethical Banking aus. Nachhaltige Anlagen, wie sie die Bank Coop unter ihrem Label "nachhaltig kontrolliert" anbietet, stossen bei Frauen auf grosses Interesse. Ein zweites Produkt, an dem Frauen überdurchschnittlich interessiert sind, ist das Sparkonto Supercard, ein Sparkonto mit attraktivem Zins und Superpunkten für Neugeld.

 

Die Verleihung des Prix Egalité bestärkt die Bank Coop darin, konsequent auf ihrem eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

 

Weitere Auskünfte erteilt:

Christoph Loeb
Leiter Kommunikation
Tel.: 061 286 24 04
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E-Mail: christoph.loeb@bankcoop.ch