Die Bank Coop in den Medien

Basel, 24.02.2006

Der Bruttogewinn der Bank Coop AG hat im Geschäftsjahr 2005 um 11,0% auf 106 Millionen Franken zugenommen. Der Betriebsertrag stieg mit 246,8 Millionen Franken um 6,0%, während sich der Geschäftsaufwand nur leicht um 2,5% auf 140,8 Millionen Franken erhöhte. Der Jahresgewinn liegt mit 59,3 Mio. um 15,4% über Vorjahr. Der Kurs der Bank Coop-Aktie legt um 37,1% auf CHF 72.00 zu und übertraf den SMI mit +33% deutlich. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine unveränderte Bruttodividende von 8,5% oder CHF 1.70 pro Inhaberaktie.

 

Von einem "sehr erfreulichen Ergebnis" sprach Verwaltungsratspräsident Dr. Willi Gerster. Der Bruttogewinn stieg von CHF 95,5 Mio. auf nunmehr CHF 106 Mio. (+11,0%), während sich das Betriebsergebnis von CHF 66,2 Mio. um 14,8% auf hohe CHF 76,0 Mio. entwickelte. Diese markante Steigerung wurde erreicht durch eine signifikante Erhöhung des Betriebsertrags unter Beibehaltung eines straffen Kostenmanagements. Ein wichtiger Meilenstein im Jahr 2005 war die Liquidation der Dufour-Haus AG. Damit ist die Bereinigung von Altlasten aus den 90er Jahren definitiv abgeschlossen. Dadurch entfällt auch der konsolidierte Abschluss. Die Bank Coop präsentiert Ende 2005 neben dem statutarischen Einzelabschluss, der für die Gewinnverwendung massgebend ist, neu erstmals einen Einzelabschluss nach dem True and Fair View-Prinzip.

 

Nachhaltiges Wachstum

Die Bilanzsumme der Bank Coop überschritt 2005 mit CHF 11,2 Mia. die 11-Milliarden-Grenze. Das Wachstum widerspiegelt sich auf der Aktivseite in einer weiteren Zunahme der Hypothekarforderungen um 7,1% auf CHF 8,8 Mia. Andreas Waespi, Vorsitzender der Geschäftsleitung, betonte, dass dieses Wachstum mit einem unverändert sehr hohen Anteil an Wohnbau und konstanter Qualität erzielt wurde. Moderater fiel das Wachstum bei den Spargeldern aus, die im Jahresvergleich um 4,1% auf CHF 4,8 Mia. zunahmen. Deutlich zugenommen haben dafür die übrigen Verpflichtungen gegenüber Kunden, die sich um 29,1% auf CHF 2,17 Mia. erhöhten. Dadurch konnte der Anteil der Kundengelder im zurückliegenden Jahr insgesamt um 7,4% erhöht werden. Zusammen mit den Anleihen und Pfandbriefdarlehen übersteigen die Publikumsgelder die Kundenausleihungen um fast 4%.

 

Als durchaus erfreulich darf auch die Veränderung der Kundenvermögenswerte gemäss RRV-EBK (Richtlinien der EBK zu den Rechnungslegungsvorschriften für Banken und Effektenhändler) bezeichnet werden. Diese wuchsen im Jahresverlauf um 7,7% und erreichten mit CHF 15,4 Mia. einen neuen Höchstwert.

 

Signifikante Ertragssteigerung

Auf der Ertragsseite verzeichneten alle Komponenten erfreuliche Zuwächse. Das Zinsengeschäft, der Hauptertragspfeiler der Bank Coop, legte um 6,2% auf CHF 169,4 Mio. zu. Dieses Ergebnis kam trotz weiter sinkenden Margen im Hypothekargeschäft und zusätzlichen Umschichtungen von variablen zu Festhypotheken zustande (Anteil Festhypotheken: 86,3%, Vorjahr: 82,4%). Es ist in erster Linie das Resultat eines über dem Markt gewachsenen Hypothekargeschäfts der Bank Coop. Erfreulich entwickelte sich auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit einer Zunahme von 8,6% auf CHF 61,5 Mio.. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft nahm primär aufgrund zusätzlicher Erträge aus dem Devisen- und Sortenhandel um 7,8% auf CHF 14,2 Mio. zu. Der übrige ordentliche Erfolg schliesslich ging, bedingt durch den tieferen Immobilienerfolg, um 52,5% auf CHF 1,6 Mio. zurück.

 

Aufwand praktisch stabil

Mit einem weiterhin strengen Kostenmanagement konnte der Geschäftsaufwand mit einer Zunahme von 2,5% auf CHF 140,8 Mio. praktisch auf Vorjahresniveau gehalten werden. Der Personalbestand hat sich teilzeitbereinigt (Lehrlinge zu 50% berechnet) leicht von 628 auf 614 Personaleinheiten reduziert. Der gestiegene Ertrag und das erfolgreiche Kostenmanagement spiegeln sich auch in der Cost-Income-Ratio wider. Diese hat von 59,0% im Vorjahr auf 57,0% abgenommen.

 

Erfreuliche Entwicklung der Bank Coop-Aktie

Die Fortschritte der Bank Coop lohnen sich auch für ihre Aktionärinnen und Aktionäre. Der Kurs der Aktie hat weiter zugelegt. Er stieg um 37,1% von CHF 52.50 auf CHF 72.00. Die beantragte Bruttodividende von 8,5% oder CHF 1.70 pro Aktie entspricht einer Dividendenrendite von 2,3%.

 

Optimistisch für die Zukunft

Für die Zukunft gab sich Andreas Waespi, Vorsitzender der Geschäftsleitung, optimistisch. Dank der Bereinigung der Altlasten, dank der Straffung der Organisation, dank der klaren Fokussierung auf das Retailgeschäft und mit einem starken Mutterhaus als Partner sei die Bank Coop für die kommenden Jahre sehr gut gerüstet.

 

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