Nachhaltiges Wachstum der Bank Coop

Basel, 14. Juli 2006. Die Bank Coop hat im ersten Semester 2006 ihren Bruttogewinn gegenüber der Vorjahresperiode um 15,4% auf CHF 58,8 Mio. gesteigert. Der Halbjahresgewinn nahm im Einzelabschluss nach True and Fair View um 13,4% auf CHF 32,7 Mio. zu. Grundlage für das positive Ergebnis sind gut gehaltene Zinseinnahmen und deutlich höhere Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie aus dem Handelsgeschäft, bei einer gleichzeitig anhaltenden, ausgeprägten Kostendisziplin beim Geschäftsaufwand. Die Bilanzsumme ist mit CHF 11,2 Mia. seit dem 31.12.2005 praktisch unverändert, während das Kundenvermögen eine Zunahme um 1,5% auf CHF 15,6 Mia. verzeichnet.

 

Die um 21,0% auf CHF 35,3 Mio. gestiegenen Kommissionserträge, primär aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft, haben sich im ersten Halbjahr 2006 sehr positiv auf das Ergebnis der Bank Coop ausgewirkt. Das Handelsgeschäft legte im Vergleich zum Vorjahr sogar um 24,6% auf CHF 8,6 Mio. zu.

 

Trotz anhaltender Margenverengung im Hypothekargeschäft ist auch der Erfolg aus dem Zinsengeschäft mit einer Zunahme von 4,4% auf CHF 87,1 Mio. weiter gestiegen. Diese Entwicklung ist in erster Linie auf ein über dem Markt liegendes Wachstum bei den Hypotheken zurückzuführen. Die Hypothekarforderungen übertrafen im Mai dieses Jahres erstmals die Grenze von 9 Milliarden Franken.

 

Der Betriebsertrag nahm um 9,8% auf CHF 132,6 Mio. zu, während sich die Erhöhung des Geschäftsaufwandes mit 5,8% auf tieferem Niveau bewegte, womit die Cost-Income-Ratio Ende Juni 2006 weiter auf 55,6% verbessert werden konnte.

 

Innerhalb des Geschäftsaufwandes von CHF 73,7 Mio. erfuhr vor allem der Sachaufwand mit + 9,2% auf CHF 34,2 Mio. eine markante Zunahme. Dabei schlugen in den ersten 6 Monaten des laufenden Jahres insbesondere die Bauvorhaben zur Verbesserung der Filialinfrastruktur in der Romandie zu Buche. Davon sowie von den weiteren geplanten Umbauten diverser Geschäftsstellen profitiert insbesondere die örtliche Wirtschaft. Innovation und Zukunftsfähigkeit prägen auch die Informatikausgaben, wo die Realisierung des Online Bankings zügig voranschreitet. Der Personalaufwand hat bei fast gleichbleibendem Bestand von 613 Mitarbeitenden innerhalb Jahresfrist um 3,0% auf CHF 39,6 Mio. zugenommen.

 

Die Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste fielen trotz angemessener Vorsorge für alle bekannten Risiken um 18,4% tiefer aus als in der Vorperiode. Zudem umfasst der ausserordentliche Aufwand einen Pro-Rata Beitrag von
CHF 5,5 Mio. an die Pensionskasse, mit dem sich die Bank Coop für die Mitarbeitenden, bedingt durch den Wechsel zur ?Pensionskasse der Basler Kantonalbank? per 1. Januar 2006, in einen höheren Deckungsbeitrag einkauft.

 

Die Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem 31.12.2005 um 0,2% auf
CHF 11,2 Mia. In diesem Zeitraum haben die Hypothekarforderungen um 4,2% auf CHF 9,1 Mia. zugenommen. Während die Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform einen Zuwachs um 0,6% auf CHF 4,9 Mia. verzeichneten, erfreuten sich die Kassenobligationen seit Anfang Jahr mit einer Steigerung um beachtliche 14,7% auf CHF 459 Mio. zunehmender Beliebtheit bei unserer Kundschaft.

 

Die Bank Coop geht für die zweite Hälfte des Jahres 2006 von einem weiteren Wirtschaftswachstum, leicht steigenden Zinsen und volatilen Märkten aus. Sie rechnet damit, dass sich der Bruttogewinn 2006 über dem Vorjahresniveau bewegen wird.

 

Halbjahresabschluss 2006

 

Für weitere Auskünfte:
Mathias von Wartburg
stv. Leiter Kommunikation
Tel. 061/286 24 88
E-Mail: mathias.vonwartburg@bankcoop.ch