Dividendenerhöhung für Aktionäre

BASEL - Die Bank Coop erwirtschaftete im Jahr 2006 ein Rekordergebnis. Dies ist das beste Ergebnis in ihrer 80jährigen Geschichte. Aufgrund des ausgezeichneten Geschäftsergebnisses beantragt der Verwaltungsrat an der Generalversammlung eine Erhöhung der Bruttodividende von CHF 1.70 auf CHF 1.80 pro Aktie.

 

Das Jahr 2006 geht als bisher erfolgreichstes Jahr in die Geschichte der Bank Coop ein. Einen besseren Einstieg in das 80jährige Jubiläumsjahr kann sich die Bank Coop kaum wünschen. Verwaltungsratspräsident, Dr. Willi Gerster, und der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Andreas Waespi, präsentierten gleich mehrere Rekordzahlen für das vergangene Geschäftsjahr. Mit einem Bruttogewinn von 126 Mio. CHF wurde die Höchstmarke der Bank Coop aus dem Jahr 2000 deutlich übertroffen. Der Bruttogewinn ist im 2006 um stolze 20 Mio. CHF auf 126 Mio. CHF angestiegen. Dies entspricht einer Zunahme von 19% gegenüber dem Vorjahr. Sehr erfreulich hat sich auch das Betriebsergebnis entwickelt. Es konnte 2006 um ausgezeichnete 32% auf 100 Mio. CHF gesteigert werden. Und der Jahresgewinn liegt mit 68 Mio. CHF 15% über dem Vorjahr.

 

Dieses Rekordergebnis ist gemäss Dr. Willi Gerster das Resultat der Neupositionierung der Bank Coop und eines guten Wirtschaftsjahres in der Schweiz. Die Strategie der Bank Coop besteht darin, sich konsequent auf den Vertrieb und die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden auszurichten. Zusammen mit der Basler Kantonalbank werden zunehmend Synergien im Interesse beider Banken genutzt. Damit positioniert sich die Bank Coop klar als wettbewerbsfähige, schweizerische Vertriebsbank mit nachhaltiger Ertragskraft.

 

Nachhaltiges Wachstum

Die Bilanzsumme der Bank Coop hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3% auf 11,6 Mia. CHF erhöht. Die von der Bank Coop verwalteten Kundenvermögenswerte, die sogenannten "Assets under Management", sind ebenfalls gestiegen. Hier hat die Bank Coop in einem hart umkämpften Bankenmarkt zusätzliche Vermögenswerte gewinnen können und verwaltete per 31.12.2006 16 Mia. CHF. Das ist ein Anstieg um 3,9% gegenüber 2005. Auch die Kundenausleihungen (Hypothekarforderungen und Forderungen gegenüber Kunden) sind gewachsen. Sie betragen per 31.12.2006 gesamthaft 9,8 Mia. CHF und somit 5,2% mehr als im Vorjahr. Der Kurs der Bank Coop-Aktie hat weiter zugelegt. Er stieg um 12,8% auf CHF 81.20.

 

Hohes Ertragsniveau

Wichtigster Ertragspfeiler mit einem Anteil von 66% am Betriebsertrag ist das Zinsengeschäft. Der Zinserfolg ist um 6,4% angestiegen und liegt nun bei 180,4 Mio. CHF. Dieses Resultat ist in erster Linie auf das Hypothekargeschäft zurückzuführen, dessen Wachstum über dem Markt liegt. Damit konnten die anhaltend tiefen Margen mehr als ausgeglichen werden. Ursachen der tiefen Margen sind einerseits der hohe Konkurrenzdruck und andererseits der noch hohe Anteil an Festhypotheken. Dieser hat sich jedoch im Laufe des letzten Geschäftsjahres von 86,7 % auf 82,6% reduziert.

 

Mit einem Wachstum um 18% gegenüber dem Vorjahr hat sich das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sehr positiv entwickelt. Weiter zum Betriebsertrag beigetragen hat auch das Handelsgeschäft mit einem Wachstum von 18,2%.

 

Diese Ertragskomponenten führen zu einem Betriebsertrag von 272,2 Mio. CHF und einem erfreulichen Anstieg von 10,3% gegenüber dem Vorjahr.

 

Cost-Income-Ratio weiter optimiert

Dank dem guten Kostenmanagement und der erfreulichen Entwicklung auf der Ertragsseite, konnte die Cost-Income-Ratio weiter optimiert werden. Mit 54% liegt sie 3%-Punkte unter dem Vorjahr.

 

Höhere Dividende für die Aktionäre

Aufgrund des ausgezeichneten Ergebnisses wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung am 24.04.2007 für das Geschäftsjahr 2006 eine Dividendenerhöhung von CHF 1.70 auf CHF 1.80 je Aktie beantragen. So kann neben der erfolgreichen Aktienkursentwicklung ein weiterer Mehrwert für die Aktionäre geschaffen werden.

 

Ausgezeichnete Zukunftsperspektiven

Die Zukunftsaussichten für die Bank Coop bezeichnet Andreas Waespi, Vorsitzender der Geschäftsleitung, als ausgezeichnet. Die klare strategische Ausrichtung, die Nutzung der Synergien mit dem Mutterhaus und das geplante, nachhaltige Wachstum der Bank Coop sind hervorragende Grundpfeiler für die Zukunft. Es werden sukzessiv neue Standorte geprüft und das Standortnetz der Bank Coop an attraktiven Lagen ausgebaut. Mit der geplanten Eröffnung eines neuen Beratungsstandorts in Wetzikon im Mai 2007, ist bereits der erste Schritt eingeleitet.

 

Kennzahlen

fair banking

Präsentation Bilanzmedienkonferenz

Rede Dr. Willi Gerster, Präsident des Verwaltungsrats

Rede Andreas Waespi, Vorsitzender der Geschäftsleitung

 

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Für weitere Auskünfte:


Natalie Waltmann
Leiterin Generalsekretariat & Medienstelle
Tel. 061 286 26 03
E-Mail: natalie.waltmann@bankcoop.ch

 

Die Bank Coop ist eine gesamtschweizerisch tätige Bank. Sie offeriert alle wesentlichen Bankprodukte und Dienstleistungen für Privatkunden und KMU. Im Zentrum stehen die Kundinnen und Kunden mit ihren Bedürfnissen. Als kundennahe Bank legt die Bank Coop Wert auf faire Konditionen. Sie differenziert sich durch ein umfassendes Angebot an nachhaltigen Bankprodukten und Engagements zum sensiblen Ressourcenumgang zugunsten späterer Generationen. Mit der Dienstleistung "eva" bietet die Bank Coop zudem ein spezielles Angebot für Frauen.

 

Seit 2000 hält die Basler Kantonalbank eine Mehrheitsbeteiligung an der Bank Coop. Zuvor war sie als "Genossenschaftliche Zentralbank" und von 1995 - 2000 als "Coop Bank" tätig.

 

Die Bank Coop hat 32 Geschäftsstellen in der Schweiz und beschäftigt rund 750 Mitarbeitende. Ziel ist es, auch in den nächsten Jahren weiter zu wachsen. Der Hauptsitz befindet sich in Basel. Als Aktiengesellschaft ist die Bank Coop an der SWX Swiss Exchange kotiert.