Die Bank Coop in den Medien

Basel, 28. Februar 2011

Erfreuliches Wachstum bei Kundengeldern und Hypotheken

 

Die Bank Coop weist für das Geschäftsjahr 2010 einen leicht höheren Jahresgewinn nach True and Fair View aus. Mit CHF 72,6 Mio. liegt dieser 1,7% über dem Vorjahr. Erfreulich an Volumen gewonnen haben auch die Kundengelder, die mit einem Plus von 8,4% einen Bestand von CHF 9,7 Mia. per 31.12.2010 erreichen. Das Wachstum des Hypothekenvolumens hielt weiter an und weist einen neuen Rekordwert von CHF 11,7 Mrd. (+6,0%) auf. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 5,8% und beträgt per 31.12.2010 CHF 14,3 Mrd. 


Hinweis:
Um eine korrekte Vergleichbarkeit der Jahreszahlen 2010 und 2009 zu gewährleisten, werden die Ergebnisse 2010 zusätzlich bereinigt um die IT-Migrationskosten ausgewiesen. Die Migration wurde Anfang 2011 erfolgreich durchgeführt. Die Ergebniskommentierung ist auf die bereinigten Ergebnisse des Abschlusses nach True and Fair View ausgerichtet. Für die gesamten Investitionen im Zusammenhang mit der IT-Migration sind in den Vorjahren im statutarischen Einzelabschluss ausreichend Rückstellungen gebildet worden. Diese werden im Rahmen der angefallenen Aufwendungen über die Position "Ausserordentlicher Ertrag" aufgelöst.


Verwaltungsratspräsident Dr. Ralph Lewin und der Vorsitzende der Geschäftsleitung, Andreas Waespi, präsentieren an der heutigen Bilanzmedienkonferenz die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2010 der Bank Coop:

  • Erhöhung des Jahresgewinns um 1,7% auf CHF 72,6 Mio. (VJ: CHF 71,4 Mio.)
  • Hypothekarforderungen erreichen rekordhohe CHF 11,7 Mrd. (VJ: CHF 11,0 Mrd.)
  • Zuwachs an Kundengeldern um 8,4% führt zu einem Höchstwert von CHF 9,7 Mrd. (VJ: CHF 9,0 Mrd.)
  • Deutliches Wachstum der Spargelder um CHF 670,5 Mio. bzw. 11,2% auf CHF 6,6 Mia.
    (VJ: CHF 6,0 Mia.)
  • Geschäftsaufwand steigt leicht um 3,0% auf CHF 144,2 Mio. (VJ: CHF 140,0 Mio.)
  • Bruttogewinn sinkt um 5,6% auf CHF 88,6 Mio. (VJ: CHF 93,8 Mio.)
  • Unveränderte Dividende von CHF 1,80 brutto für die Aktionärinnen und Aktionäre

Anhaltende Nachfrage nach Hypotheken

Besonders erfreulich ist der anhaltende Anstieg des Hypothekarvolumens, das um 6,0% bzw. CHF 658,9 Mio. gewachsen ist. Dr. Ralph Lewin betont, dass sich das Hypothekenportfolio der Bank Coop weiterhin auf hohem Qualitätsniveau befindet und keine zusätzlichen Risiken eingegangen wurden: „Die Bank Coop hält seit vielen Jahren an ihren strengen Richtlinien mit konservativen Belehnungsstandards fest und verfolgt eine solide Risikopolitik bei der Kreditvergabe.“ Aufgrund des anhaltend tiefen Zinsniveaus wurden in der Berichtsperiode hauptsächlich Festzinshypotheken abgeschlossen. Der Anteil der Festzinshypotheken am Gesamtbestand betrug per 31.12.2010 rekordhohe 90,5%, während der Anteil der variabel verzinslichen Hypotheken auf bescheidene 9,5% zurückging.

 

Kundengelder legen deutlich zu

Besonders erfreulich ist, dass das Volumen der Kundengelder das Hypothekarwachstum im vergangenen Jahr übertroffen hat. Damit verbesserte sich die Refinanzierungssituation der Bank Coop markant. Die Kundengelder verzeichnen einen Anstieg von 8,4% bzw. CHF 748,5 Mio. und wachsen damit auch absolut mehr als die Hypothekarforderungen. Besonders stark gewachsen sind die Spargelder mit plus 11,2% (CHF 670,5 Mio.) auf CHF 6,6 Mia. per 31.12.2010. Weitere CHF 320,6 Mio. (+13,4%) entfielen auf die Sicht- und Festgelder. Gegenläufig verhielten sich 2010 einzig die Kassenobligationen mit einer Abnahme um CHF 242,6 Mio. Aufgrund der tiefen Zinsen wandelten viele Kunden ihre fälligen Kassenobligationen in eine Kontoanlage um. Innerhalb der Sparprodukte war primär das Sparkonto Plus beliebt, das auf Neueinlagen einen Zinsbonus gewährt und deshalb mit einer attraktiven Verzinsung ausgestattet ist.

 

Kommissionsgeschäft stärker, Zinsengeschäft auf Vorjahresniveau

Das Zinsengeschäft erzielte in der Berichtsperiode bei unverändert anhaltendem Margendruck mit CHF 148,8 Mio. (Vorjahr: CHF 149,2 Mio.) annähernd das Ergebnis des Vorjahres (-0,3%). Die erfreulichste Entwicklung auf der Ertragsseite verzeichnete das Kommissionsgeschäft, das auf CHF 68,5 Mio. und damit um 3,9% anstieg. Diese Zunahme stammt grösstenteils aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft (CHF 56,4 Mio.), wo im Vergleich zum Vorjahr zusätzliche Courtageerträge (+ CHF 1,0 Mio.) und höhere Fondskommissionen
(+ CHF 1,8 Mio.) eingenommen wurden. Im Handelsgeschäft, das mit 5,6% am Betriebsertrag eine geringe Rolle spielt, ergab sich ein Rückgang von 16,7% auf CHF 13,0 Mio. Ausschlaggebend hierfür ist vor allem der geringere Erfolg aus dem Wertschriftenhandel, wo sich die Bank Coop auf den Kundenhandel konzentriert.
Dies führt zu einem um 0,4% tieferen Betriebsertrag von CHF 232,8 Mio.

 

Weiter in Geschäftsstellennetz investiert

Trotz einer anhaltend schwierigen Wirtschaftssituation hat sich die Bank Coop 2010 entschlossen, mit einem zielgerichteten Kostenmanagement zukunftsweisende Investitionen zu tätigen. In den letzten Jahren wurden die Geschäftsstellen der Bank Coop sukzessive umgebaut, renoviert oder an einen neuen Standort verlegt. Ende 2010 erscheinen nahezu zwei Drittel aller Geschäftsstellen der Bank Coop im neuen Design, die verbleibenden Standorte folgen in den nächsten Jahren. Nachdem 2010 bauliche Anpassungen und Auffrischungen der Geschäftsstellen in Genf und Yverdon sowie des Regionensitzes Zürich realisiert wurden, sind nun Umbauprojekte in den Geschäftsstellen Brugg, Rapperswil-Jona und Oerlikon geplant. 2010 hat die Bank Coop zudem ihre Werbeausgaben erhöht, um mit TV-Spots ihre Präsenz in den nationalen Medien auszuweiten.

 

Jahresgewinn gesteigert

Der bereinigte Geschäftsaufwand der Bank Coop erhöhte sich 2010 moderat um 3,0% auf CHF 144,2 Mio.
Die unverändert vorsichtige Kreditpolitik der Bank Coop und weitere Qualitätsverbesserungen im Kreditportfolio erlaubten, die Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste im vergangenen Geschäftsjahr auf CHF 6,0 Mio. (Vorjahr: CHF 14,0 Mio.) zu reduzieren. Nach Berücksichtigung des ausserordentlichen Ertrags aus dem Verkauf einer Beteiligung, konnte die Bank Coop im Einzelabschluss nach True and Fair View einen um 1,7% höheren Jahresgewinn von CHF 72,6 Mio. ausweisen.

 

Erfolgreiche Migration auf Avaloq

Anfang 2011 hat die Bank Coop den Wechsel auf die neue IT-Plattform Avaloq erfolgreich vollzogen. CEO Andreas Waespi äussert sich dazu wie folgt: „Ich bin sehr zufrieden, wie zügig und mit welch hoher Qualität das Projekt umgesetzt wurde. Mit dem Bankensystem Avaloq können wir den unterschiedlichen Anliegen unserer Kundschaft noch besser Rechnung tragen.“ Das Projekt wird voraussichtlich im April 2011 abgeschlossen. Seit 2005 wurden Rückstellungen von insgesamt CHF 67,5 Mio. für die IT-Migration gebildet.

 

Stabile Dividende für Aktionäre

Vom soliden Jahresergebnis der Bank Coop sollen auch die Aktionärinnen und Aktionäre profitieren.
Der Verwaltungsrat wird an der Generalversammlung vom 13. April 2011 für das Geschäftsjahr 2010 eine unveränderte Dividende in Höhe von CHF 1,80 brutto pro Aktie vorschlagen. Damit erhalten die Aktionärinnen und Aktionäre seit 2006 eine attraktive Dividende in gleicher Höhe.

 

Ausblick

„Die Entwicklungen an den Finanzmärkten sind nach wie vor von Unsicherheiten geprägt. Wie sich die Wirtschaft global und in der Schweiz entwickeln wird, ist derzeit ungewiss. Die Aussichten für 2011 beurteilen wir für die Bank Coop verhalten optimistisch.“ so Andreas Waespi zum Ausblick.

 

Kennzahlen (Rektifikation vom 1.3.2011 - Datum Gutschrift Dividende)

Präsentation Bilanzmedienkonferenz

Rede Dr. Ralph Lewin, Präsident des Verwaltugsrates

Rede Andreas Waespi, Vorsitzender der Geschäftsleitung

 

Ihre Ansprechpartnerin:
Natalie Waltmann
Leiterin Generalsekretariat, Medienstelle & Interne Kommunikation
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E-Mail: natalie.waltmann@bankcoop.ch