Die Bank Coop in den Medien

Basel, 7. April 2011

Solar-Contracting – ein Modell mit Zukunft

 

Die Bank Coop nimmt heute eine Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach ihres Geschäftssitzes am Aeschenplatz in Basel in Betrieb. Sie hat ihre Dachfläche der ADEV Solarstrom AG für den Bau der Anlage zur Verfügung gestellt. Damit will die Bank Coop ein Zeichen setzen und Liegenschafts-
eigentümern aufzeigen, wie einfach gemeinsam mit starken Partnern Dächer für die dezentrale Gewinnung von Solarenergie genutzt werden können.

 

Heute nimmt Andreas Waespi, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Bank Coop, die neue Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Geschäftssitzes der Bank Coop in Basel offiziell in Betrieb. Die Anlage produziert jährlich rund 12'000 kWh Strom, was dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von drei Haushalten entspricht. Die Bank Coop wird den auf ihrem Gebäude produzierten Solarstrom vollumfänglich selbst nutzen. „Wir setzen uns aktiv für eine schonende Ressourcennutzung und erneuerbare Energien ein. Mit der neuen Fotovoltaik-Anlage gehen wir mit gutem Beispiel voran und leben unsere Philosophie einer nachhaltigen Bank. Wir wollen mit unserem Projekt den Anstoss geben, weitere Dachflächen zur Solarenergieproduktion in Basel und der Schweiz zu nutzen. Der Aufwand ist dank starker Energiepartner gering, der Nutzen gross“, erläutert Andreas Waespi.

 

Bekenntnis zur zukunftsweisenden Solartechnologie

Die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach des Geschäftssitzes der Bank Coop ist ein Bekenntnis zur zukunftsweisenden Solartechnologie. Die Sonne liefert kostenlos umweltfreundliche und sichere Energie.
Allein in Basel eignen sich rund 1,5 Mio. m² Dachflächen für die Nutzung der Sonnenenergie – dies entspricht 220 Fussballfeldern. Würden alle geeigneten Dächer der Schweiz genutzt, könnte bis zu einem Drittel des gegenwärtigen Elektrizitätsverbrauchs umweltfreundlich erzeugt werden.

 

Fotovoltaik-Anlage – ein Gemeinschaftswerk

Die Fotovoltaik-Anlage der Bank Coop ist ein Gemeinschaftswerk verschiedener Partner:
Der Basler Verein sun21 appelliert an Liegenschaftseigentümer, geeignete Dachflächen für Solaranlagen zur Verfügung zu stellen. Die Bank Coop hat diese Initiative aufgegriffen und mit ADEV Solarstrom AG in Liestal als Eigentümerin der Anlage einen Dachnutzungsvertrag auf 20 Jahre abgeschlossen. Die ADEV baut, betreibt und unterhält die Fotovoltaik-Anlage und speist den erzeugten Strom ins öffentliche Netz der Industrielle Werke Basel (IWB).

 

Die Bank Coop kauft den Solarstrom, der auf ihrem Gebäude produziert wird, vollumfänglich von der IWB zurück und nutzt ihn für ihren Basler Geschäftssitz. Die Mehrkosten für den Solarstrom finanziert die Bank Coop aus der Rückerstattung der CO2-Abgabe auf Brennstoffe, die sie zweckbestimmt für ökologisch sinnvolle Energieträger, zur Erhöhung der Energieeffizienz und für den Klimaschutz einsetzt.

 

Das Modell des Solar-Contractings, für das die Anlage der Bank Coop ein Beispiel ist, kann in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Insbesondere grössere Dachflächen von Bürogebäuden oder Gewerbebauten können auf diese Weise für die Gewinnung von Solarstrom genutzt werden.

 

Bank Coop setzt auf erneuerbare Energien

Die Bank Coop will zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Schweiz beitragen und dabei eine Vorreiterrolle einnehmen. Eine optimale Ressourceneffizienz und die Reduktion des Ressourcenverbrauchs sind wesentliche Anliegen. Deshalb setzt die Bank Coop auf erneuerbare Energien und kauft für den Bankbetrieb ökologische Energieprodukte, die mit dem Label „naturemade star“ ausgezeichnet sind.

 

Kunden in nachhaltigem Umgang mit Energie unterstützen

Das Engagement der Bank Coop für erneuerbare Energien geht weit über den eignen Bankbetrieb hinaus. So unterstützt die Bank Coop ihre Kundinnen und Kunden seit Jahren im nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümer kommen mit der Nachhaltigkeitshypothek in den Genuss einer grosszügigen Zinsvergünstigung zur Finanzierung energetischer Gebäudesanierungen, beim energieeffizienten Bauen sowie für die Nutzung von Solarenergie und anderen erneuerbaren Energiequellen. Zudem bietet die Bank Coop attraktive nachhaltige Anlagemöglichkeiten mit Investments in Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie.

 

Referat von A. Waespi

 

Bilder:

Fotovoltaik-Anlage 1

Fotovoltaik-Anlage 2

Fotovoltaik-Anlage 3

Fotovoltaik-Anlage 4

Fotovoltaik-Anlage 5

Fotovoltaik-Anlage 6

 

Ihre Ansprechpartner der Bank Coop

Natalie Waltmann

Leiterin Generalsekretariat, Medienstelle & Interne Kommunikation
Telefon: +41 (0)61 286 26 03
E-Mail: natalie.waltmann@bankcoop.ch

 

Hansjörg Ruf
Fachstelle Nachhaltigkeit
Telefon +41 (0)61 266 32 05
E-Mail: hansjoerg.ruf@bankcoop.ch 


Ihr Ansprechpartner der ADEV Solarstrom AG
Andreas Appenzeller
Geschäftsleiter
Telefon +41 (0) 61 921 94 50

andreas.appenzeller@adev.ch
www.adev.ch 

Kurzprofil

Die publikumsgeöffnete ADEV Solarstrom AG produziert ausschliesslich Solarstrom und verkauft den produzierten Strom mit langfristigen Verträgen an Elektrizitäts-Versorgungs-unternehmen oder an Dritte. Die gesetzliche kostendeckende Einspeisevergütung bildet dabei in der Regel die vertragliche Grundlage und ist die Basis für einen wirtschaftlichen Betrieb der Solarkraftwerke. ADEV ist in der Schweiz und im Süddeutschen Raum tätig und betreibt 39 Solarstromanlagen u.a. auf dem Stadion St. Jakob, Basel. Die gesamte installierte Leistung beträgt 3.1 MWp.

 

Ihr Ansprechpartner der IWB (Industrielle Werke Basel)
Erik Rummer
PR-Projektleiter
Telefon + 41 (0) 61 275 96 58

erik.rummer@iwb.ch
www.iwb.ch

Kurzprofil
Die IWB (Industrielle Werke Basel) sind ein selbständiges Unternehmen im Besitz des Kantons Basel-Stadt. Sie versorgen den Kanton Basel-Stadt mit Elektrizität, Erdgas, Fernwärme, Trinkwasser und Telekom-Dienstleistungen. Zielsetzung der IWB ist es, im Schweizer Markt eine führende Rolle für ökologisch nachhaltige Energien einzunehmen und den Stromabsatz vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien decken. Ausserdem beliefern sie 27 Gemeinden der Nordwestschweiz mit Erdgas. Auch Bau, Betrieb und Unterhalt der dafür nötigen Anlagen sowie der Betrieb der Kehrichtverwertungsanlage zur Produktion von Fernwärme gehören zu den Aufgaben der IWB.

 

Ihre Ansprechpartnerin der Sun21
Petra Hirsig-Geiger
Geschäftsführerin
Telefon + 41 (0) 61 227 50 34

p.hirsig@sun21.ch
www.sun21.ch

Kurzprofil
sun21 ist eine Basler Non-profit-Organisation, die sich für erneuerbare Energien, mehr Energieeffizienz und Ressourcenschonung einsetzt. Nicht zuletzt dank der Initiative von sun21 ist Basels Energiepolitik beispielhaft und breit abgestützt. sun21 bietet Plattformen für die Lancierung, Umsetzung und Kommunikation von Projekten.

sun21 unterstützt das Webportal dieEnergieboerse.ch. www.dieEnergieboerse.ch