Basel, 14. Juli 2010
Erfreuliches
Wachstum bei Hypotheken und Spargeldern
Die
Bank Coop kann auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2010 zurückblicken. Ihr ist es gelungen, den Halbjahresgewinn
nach True and Fair View im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,7% auf CHF 36,88 Mio. zu steigern. Erfreulich
ist neben dem Wachstum des Hypothekarvolumens, welches im Vergleich zu Ende 2009 um CHF 352,94 Mio.
bzw. 3,2% zugenommen hat, die beträchtliche Steigerung bei den Spargeldern. Diese verzeichneten im Vergleich
zum 31.12.2009 eine Zunahme um 4,9% bzw. CHF 291,47 Mio. und überschreiten damit erstmals die 6-Milliarden-Grenze.
Hinweis:
Um eine korrekte Vergleichbarkeit
der Halbjahreszahlen 2010 und 2009 zu gewährleisten, werden die Ergebnisse 2010 zusätzlich bereinigt
um die IT-Migrationskosten ausgewiesen. Die Migration findet Anfang 2011 statt. Die Ergebniskommentierung
ist auf die bereinigten Ergebnisse des Halbjahresabschlusses nach True and Fair View ausgerichtet. Für
die gesamten Investitionen im Zusammenhang mit der IT-Migration sind in den Vorjahren im statutarischen
Einzelabschluss ausreichend Rückstellungen gebildet worden. Diese werden im Rahmen der angefallenen
Aufwendungen über die Position "Ausserordentlicher Ertrag" aufgelöst.
In
einem weiterhin sehr anspruchsvollen Umfeld mit hohem Margendruck verzeichnet die Bank Coop eine positive
Entwicklung ihrer Halbjahreszahlen. „Die Gewinnsteigerung haben wir dank unserer auf Kontinuität und
Nachhaltigkeit ausgerichteten Geschäftspolitik erreicht,“ kommentiert CEO Andreas Waespi das Halbjahresergebnis.
„Dabei steht bei uns nach wie vor die Sicherheit an erster Stelle“.
Die wichtigsten
Entwicklungen auf einen Blick:
- Steigerung des Halbjahresgewinns um 0,7% auf CHF 36,88 Mio. (1. HJ 2009: CHF 36,63 Mio.)
- Leichter Rückgang des Bruttogewinns um 1,6% auf CHF 46,60 Mio. (1. HJ 2009: CHF 47,34 Mio.)
- Hypothekarforderungen erreichen mit CHF 11,38 Mrd. per 30.06.2010 einen neuen Höchstwert
- Erheblicher Zuwachs an Spargeldern um 4,9% auf CHF 6,27 Mrd. im Vergleich zum 31.12.2009
- Bilanzsumme mit CHF 13,42 Mrd. (-0,4%) im Vergleich zum 31.12.2009 leicht geringer
Ertragsstarkes
Kommissionsgeschäft und leicht tiefere Zinserträge
Positiv entwickelt
hat sich
der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Durch die Anlage der zugeflossenen Depotgelder
sowie den phasenweise höheren Börsentransaktionen der Kundschaft fielen die Kommissionseinnahmen um
9,7% höher aus als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Der anhaltende Margendruck wirkt sich auf
das Zinsengeschäft der Bank Coop aus. Hier musste ein leichter Rückgang des Zinserfolgs von 2,2% im
Vergleich zum 1. Halbjahr 2009 hingenommen werden. Im Handelsgeschäft ergab sich ein Rückgang von 19,2%.
Dies führt zu einem um 0,2% tieferen Betriebsertrag von CHF 116,67 Mio.
Anhaltende
Kostendisziplin
Bei einem annähernd gleichen Geschäftsaufwand wie im
Vorjahr und
tieferen Abschreibungen und Wertberichtigungen resultiert, unter Berücksichtigung des ausserordentlichen
Ertrags aus dem Verkauf einer Beteiligung, ein leicht höherer Halbjahresgewinn von CHF 36,88 Mio. (+0,7%).
Die Vorbereitungsarbeiten der IT-Migration schreiten planmässig voran. Die Bank Coop wird Anfang 2011
vom bankeigenen System auf die Standardsoftware von Avaloq migrieren.
Weiterhin
hohe Nachfrage nach Hypotheken
Die Bank Coop verzeichnet eine anhaltend
hohe Nachfrage
nach Finanzierungen im Haus- und Wohnungsbau. Die Hypothekarforderungen sind in einem weiterhin hart
umkämpften Heimmarkt auf CHF 11,38 Mrd. angestiegen. Der Trend hat sich klar zu einer stärkeren Gewichtung
von ökologischen Kriterien verlagert. Aus diesem Grund hat die Bank Coop per 1. März eine neue Nachhaltigkeitshypothek
lanciert.
„Die Hypothekarzinsen sind für die Kundschaft nach wie vor
äusserst attraktiv. Dennoch ist für uns entscheidend, keine zusätzlichen Risiken einzugehen. Im Zentrum
steht für uns, dass die Kundschaft langfristig in der Lage ist, die regelmässig anfallenden Zinsen zu
bezahlen“, so Andreas Waespi. Die Bank Coop hält damit seit vielen Jahren an ihren konservativen Belehnungsstandards
fest und verfolgt eine stetige und solide Risikopolitik bei der Kreditvergabe.
Erheblicher
Zufluss an Spargeldern
Die Bank Coop hat im 1. Halbjahr 2010 von einem
beträchtlichen
Zufluss an Spargeldern profitiert, welche um 4,9% auf CHF 6,27 Mrd. angestiegen sind und damit erstmals
die 6-Milliarden-Grenze überschritten haben. Besonders hervorzuheben ist die eindrückliche Veränderung
bei den Sparkonti Plus, bei welchen das Volumen in der ersten Jahreshälfte um CHF 334,83 Mio. zugenommen
hat. Dies zeigt das grosse Bedürfnis der Kundschaft nach attraktiv verzinsten Anlagemöglichkeiten eindrücklich.
Aussichten
Auch das zweite Halbjahr
2010 dürfte anspruchsvoll bleiben. Sofern sich das konjunkturelle Umfeld nicht massgeblich verändert,
rechnet CEO Andreas Waespi mit einem leicht höheren Jahresgewinn für 2010.
Der
Halbjahresbericht ist voraussichtlich ab 26. Juli 2010 auf dem Internet sowie in den Geschäftsstellen
verfügbar.
Ihre
Ansprechpartnerin
Natalie
Waltmann
Leiterin Generalsekretariat & Medienstelle
Tel.
061 286 26
03



