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Die Bank Coop setzt auf Recyclingpapier
Zu fair banking gehört der faire Umgang mit der Umwelt. Daher reduzieren wir in unseren betrieblichen Abläufen nach Möglichkeit laufend den Ressourcenverbrauch und schonen die Umwelt.
Im vergangenen Jahr benötigte die Bank Coop für Drucksachen, Korrespondenz und Kundendokumente rund 160 Tonnen Papier. Auch wenn wir bemüht sind, den Papierverbrauch unter anderem durch die Nutzung der elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten laufend zu reduzieren, wird der papierlose Bankbetrieb sicher auf lange Zeit eine Illusion bleiben. Deshalb haben wir uns entschieden, den ökologischen Aspekt bei der Wahl der eingesetzten Papiere hoch zu gewichten und wenn immer möglich, Papiere einzusetzen, die aus 100 % Recyclingfaserstoffen hergestellt wurden. Über die letzten Jahre konnte die Recyclingquote am Gesamtpapierverbrauch auf 94% gesteigert werden.
Recyclingpapier für Bankbelege und Briefumschläge
Ab Januar 2011 gelangt eine neue Qualität Recyclingpapier für den Druck von Bankbelegen zum Einsatz. Dieses weist im Vergleich mit dem bisher verarbeiteten Papier einen wesentlich höheren Weissegrad auf. Recyclingpapier wird aus Altpapier definierter Qualitäten hergestellt. Je nach Reinheit und Sortierungsgrad des Rohstoffes werden unterschiedliche Weissegrade der fertigen Papiere erreicht.
Sowohl das Papier für die Bankbelege wie auch dasjenige für die Couverts bestehen aus 100% Altpapier und sind mit dem Umweltlabel Blauer Engel ausgezeichnet. Damit ist gewährleistet, dass es höchsten ökologischen und technischen Ansprüchen genügt. Zudem ist die Alterungsbeständigkeit des Papiers gemäss DIN 6738 weit über die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen hinaus gegeben.

Papier als wichtiger Faktor nachhaltigen Handelns
Die von der Bank Coop jährlich benötigte Papiermenge beläuft sich auf rund 160 Tonnen. Dies entspricht dem Gewicht von rund 110 durchschnittlichen Neuwagen in der Schweiz. Jede in der Schweiz wohnhafte Person verbraucht jährlich rund 230 kg Papier, dafür müssen rund 450 kg Holz geschlagen werden.
Papier besteht zur Hauptsache aus Zellulosefasern. Zellulose wird zu 95 % aus Holz gewonnen. Heute wird 19 % der weltweiten Holzernte in der Zellstoff- und Papierindustrie verarbeitet. Das entspricht 42 % des industriell genutzten Holzes. Während ein geringer Teil dieses Holzes bereits aus gut bewirtschafteten Wäldern stammt, hat nach wie vor ein grosser Teil des Holzes seinen Ursprung in illegal geschlagenen Beständen oder in einer verantwortungslosen Zerstörung von Wäldern mit hohem Naturschutzwert. Zunehmend werden für die Zellstoffproduktion Plantagen angelegt, die als ökologische Einöden zu bezeichnen sind. Im Vergleich zu Naturwäldern weisen diese einen Bruchteil der Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt auf. Naturwälder sind für die Biodiversität von unschätzbarem Wert. Zudem sind sie Kulturraum für viele Menschen. Allein in den Tropenwäldern leben ca. 300 Millionen Menschen – darunter viele indigene Völker - direkt im Wald oder sind auf seine Nutzung angewiesen. Durch Holzschlag und verantwortungslose Plantagenwirtschaft wird dieser Lebensraum zunehmend bedroht und zerstört.
Die Papierherstellung ist ausserdem mit weiteren Umweltbelastungen in Zusammenhang zu bringen. So gehört die Zellstoff- und Papierindustrie zu den weltweit größten Verbrauchern von Energie und Industriewasser, sowie zu den größten Verursachern von Treibhausgasen. Darüber hinaus erzeugt diese Branche weltweit grosse Mengen an Schadstoffen und Deponieabfällen..
Recyclingpapier ist erste Wahl
Recyclingpapier ist aus ökologischer Sicht unschlagbar. Bei allen Indikatoren, wie dem Energie- und Wasserverbrauch oder auch den Auswirkungen auf den Treibhauseffekt bis hin zu versauernd wirkenden Emissionen sind die Umweltlasten bei der Herstellung von Recyclingpapier am niedrigsten.
Die Herstellung von Recyclingpapier benötigt gegenüber jener von Primärfaserpapier nur rund ein Drittel der Wassermenge und nur etwa die Hälfte an Energie.
So spart ein einziges Paket Recyclingpapier (500 Blatt DIN A-4) im Vergleich zu Frischfaserpapier eine fossile Energiemenge ein, mit der eine 100 W Glühlampe 44 Stunden lang brennen könnte. Eine Tonne Recyclingpapier spart im Vergleich zum Frischfaserpapier aus nordischem Zellstoff so viel CO2 ein, wie ein durchschnittliches Auto auf rund 1’000 km ausstösst!
Echtes Recyclingpapier wird aus Altpapier hergestellt. Je nach Reinheit und Sortierungsgrad des Rohstoffes werden dabei unterschiedliche Weissegrade erreicht. Ökologisch sinnvoll produzierte Recyclingpapiere tragen die Umweltlabel «Blauer Engel» oder „FSC Recycling“.
Mit dem Umweltlabel „Blauer Engel“ werden Papiere ausgezeichnet, die hohen ökologischen Anforderungen bezüglich Wasser- und Energieverbrauch bei der Herstellung, der Auswahl der eingesetzten Altpapiere (Post-Konsum) und der Verwendung von Chemikalien und Hilfsstoffen entsprechen. Daneben werden aber auch Qualitätsanforderungen gestellt, z. B. Gebrauchsfähigkeit und Archivierbarkeit.
Die Bank Coop verwendet ausschliesslich Recyclingpapiere, die mit dem Label „Blauer Engel“ oder „FSC Recycling“ ausgezeichnet sind.
Weitere Informationen: www.papier.info / www.papiernetz.de

Engagement der Bank Coop für die Umwelt
Für den Betrieb der Bank nutzen wir Energie, verbrauchen Ressourcen und belasten das Klima. Die Steigerung der betrieblichen Ressourceneffizienz bzw. die Reduktion des Ressourcenverbrauchs und die Minderung der Umweltbelastungen sind deshalb wesentliche Anliegen im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsengagements. Zu diesem Engagement zählt auch der umweltbewusste Umgang mit Papier.
Der Papierverbrauch der Bank Coop konnte über die vergangenen Jahre durch gezielte Massnahmen wie beispielsweise der Reduktion von Drucksachen und der vermehrten Nutzung der elektronischen Kommunikationsmittel gesenkt werden. Seit Beginn der systematischen Datenerhebung im Rahmen des Umweltmanagements 2003 konnte so der Papierverbrauch um 30% gesenkt werden.

Grafik: Papierverbrauch absolut und relativ in kg pro Mitarbeitende/r. Erfassungsperiode jeweils 01.07. - 30.06.
Zudem setzt die Bank Coop aus ökologischen Überlegungen seit Jahren konsequent auf Recyclingpapier. Der Anteil Recyclingpapier am gesamten Papierverbrauch der Bank Coop beträgt mittlerweile 94%.

Grafik: Anteil Recyclingpapier am Gesamtpapierverbrauch in Prozent
Bereits 2007 wurde die nachhaltige Papierbeschaffung der Bank Coop neben derjenigen der Basler Kantonalbank und der Alternativen Bank in einer Studie, die im Auftrag des WWF Schweiz durchgeführt wurde, als „vorbildlich“ bezeichnet. Seither haben wir unsere Anstrengungen zur Senkung der Umweltbelastungen durch den Papierverbrauch fortgesetzt. Diesen Weg werden wir konsequent weiterverfolgen.
Medienmitteilung WWF
Zu fair banking gehört der faire Umgang mit der Umwelt. Daher reduzieren wir in unseren betrieblichen Abläufen nach Möglichkeit laufend den Ressourcenverbrauch und schonen die Umwelt.
Im vergangenen Jahr benötigte die Bank Coop für Drucksachen, Korrespondenz und Kundendokumente rund 160 Tonnen Papier. Auch wenn wir bemüht sind, den Papierverbrauch unter anderem durch die Nutzung der elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten laufend zu reduzieren, wird der papierlose Bankbetrieb sicher auf lange Zeit eine Illusion bleiben. Deshalb haben wir uns entschieden, den ökologischen Aspekt bei der Wahl der eingesetzten Papiere hoch zu gewichten und wenn immer möglich, Papiere einzusetzen, die aus 100 % Recyclingfaserstoffen hergestellt wurden. Über die letzten Jahre konnte die Recyclingquote am Gesamtpapierverbrauch auf 94% gesteigert werden.
Recyclingpapier für Bankbelege und Briefumschläge
Ab Januar 2011 gelangt eine neue Qualität Recyclingpapier für den Druck von Bankbelegen zum Einsatz. Dieses weist im Vergleich mit dem bisher verarbeiteten Papier einen wesentlich höheren Weissegrad auf. Recyclingpapier wird aus Altpapier definierter Qualitäten hergestellt. Je nach Reinheit und Sortierungsgrad des Rohstoffes werden unterschiedliche Weissegrade der fertigen Papiere erreicht.
Sowohl das Papier für die Bankbelege wie auch dasjenige für die Couverts bestehen aus 100% Altpapier und sind mit dem Umweltlabel Blauer Engel ausgezeichnet. Damit ist gewährleistet, dass es höchsten ökologischen und technischen Ansprüchen genügt. Zudem ist die Alterungsbeständigkeit des Papiers gemäss DIN 6738 weit über die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen hinaus gegeben.

Papier als wichtiger Faktor nachhaltigen Handelns
Die von der Bank Coop jährlich benötigte Papiermenge beläuft sich auf rund 160 Tonnen. Dies entspricht dem Gewicht von rund 110 durchschnittlichen Neuwagen in der Schweiz. Jede in der Schweiz wohnhafte Person verbraucht jährlich rund 230 kg Papier, dafür müssen rund 450 kg Holz geschlagen werden.
Papier besteht zur Hauptsache aus Zellulosefasern. Zellulose wird zu 95 % aus Holz gewonnen. Heute wird 19 % der weltweiten Holzernte in der Zellstoff- und Papierindustrie verarbeitet. Das entspricht 42 % des industriell genutzten Holzes. Während ein geringer Teil dieses Holzes bereits aus gut bewirtschafteten Wäldern stammt, hat nach wie vor ein grosser Teil des Holzes seinen Ursprung in illegal geschlagenen Beständen oder in einer verantwortungslosen Zerstörung von Wäldern mit hohem Naturschutzwert. Zunehmend werden für die Zellstoffproduktion Plantagen angelegt, die als ökologische Einöden zu bezeichnen sind. Im Vergleich zu Naturwäldern weisen diese einen Bruchteil der Artenvielfalt der Tier- und Pflanzenwelt auf. Naturwälder sind für die Biodiversität von unschätzbarem Wert. Zudem sind sie Kulturraum für viele Menschen. Allein in den Tropenwäldern leben ca. 300 Millionen Menschen – darunter viele indigene Völker - direkt im Wald oder sind auf seine Nutzung angewiesen. Durch Holzschlag und verantwortungslose Plantagenwirtschaft wird dieser Lebensraum zunehmend bedroht und zerstört.
Die Papierherstellung ist ausserdem mit weiteren Umweltbelastungen in Zusammenhang zu bringen. So gehört die Zellstoff- und Papierindustrie zu den weltweit größten Verbrauchern von Energie und Industriewasser, sowie zu den größten Verursachern von Treibhausgasen. Darüber hinaus erzeugt diese Branche weltweit grosse Mengen an Schadstoffen und Deponieabfällen..
Recyclingpapier ist erste Wahl
Recyclingpapier ist aus ökologischer Sicht unschlagbar. Bei allen Indikatoren, wie dem Energie- und Wasserverbrauch oder auch den Auswirkungen auf den Treibhauseffekt bis hin zu versauernd wirkenden Emissionen sind die Umweltlasten bei der Herstellung von Recyclingpapier am niedrigsten.
Die Herstellung von Recyclingpapier benötigt gegenüber jener von Primärfaserpapier nur rund ein Drittel der Wassermenge und nur etwa die Hälfte an Energie.
So spart ein einziges Paket Recyclingpapier (500 Blatt DIN A-4) im Vergleich zu Frischfaserpapier eine fossile Energiemenge ein, mit der eine 100 W Glühlampe 44 Stunden lang brennen könnte. Eine Tonne Recyclingpapier spart im Vergleich zum Frischfaserpapier aus nordischem Zellstoff so viel CO2 ein, wie ein durchschnittliches Auto auf rund 1’000 km ausstösst!
Echtes Recyclingpapier wird aus Altpapier hergestellt. Je nach Reinheit und Sortierungsgrad des Rohstoffes werden dabei unterschiedliche Weissegrade erreicht. Ökologisch sinnvoll produzierte Recyclingpapiere tragen die Umweltlabel «Blauer Engel» oder „FSC Recycling“.
Mit dem Umweltlabel „Blauer Engel“ werden Papiere ausgezeichnet, die hohen ökologischen Anforderungen bezüglich Wasser- und Energieverbrauch bei der Herstellung, der Auswahl der eingesetzten Altpapiere (Post-Konsum) und der Verwendung von Chemikalien und Hilfsstoffen entsprechen. Daneben werden aber auch Qualitätsanforderungen gestellt, z. B. Gebrauchsfähigkeit und Archivierbarkeit.
Die Bank Coop verwendet ausschliesslich Recyclingpapiere, die mit dem Label „Blauer Engel“ oder „FSC Recycling“ ausgezeichnet sind.
Weitere Informationen: www.papier.info / www.papiernetz.de

Engagement der Bank Coop für die Umwelt
Für den Betrieb der Bank nutzen wir Energie, verbrauchen Ressourcen und belasten das Klima. Die Steigerung der betrieblichen Ressourceneffizienz bzw. die Reduktion des Ressourcenverbrauchs und die Minderung der Umweltbelastungen sind deshalb wesentliche Anliegen im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsengagements. Zu diesem Engagement zählt auch der umweltbewusste Umgang mit Papier.
Der Papierverbrauch der Bank Coop konnte über die vergangenen Jahre durch gezielte Massnahmen wie beispielsweise der Reduktion von Drucksachen und der vermehrten Nutzung der elektronischen Kommunikationsmittel gesenkt werden. Seit Beginn der systematischen Datenerhebung im Rahmen des Umweltmanagements 2003 konnte so der Papierverbrauch um 30% gesenkt werden.

Grafik: Papierverbrauch absolut und relativ in kg pro Mitarbeitende/r. Erfassungsperiode jeweils 01.07. - 30.06.
Zudem setzt die Bank Coop aus ökologischen Überlegungen seit Jahren konsequent auf Recyclingpapier. Der Anteil Recyclingpapier am gesamten Papierverbrauch der Bank Coop beträgt mittlerweile 94%.

Grafik: Anteil Recyclingpapier am Gesamtpapierverbrauch in Prozent
Bereits 2007 wurde die nachhaltige Papierbeschaffung der Bank Coop neben derjenigen der Basler Kantonalbank und der Alternativen Bank in einer Studie, die im Auftrag des WWF Schweiz durchgeführt wurde, als „vorbildlich“ bezeichnet. Seither haben wir unsere Anstrengungen zur Senkung der Umweltbelastungen durch den Papierverbrauch fortgesetzt. Diesen Weg werden wir konsequent weiterverfolgen.
Medienmitteilung WWF


