Prix Egalité für die Bank Coop

Die
Bank Coop hat den Prix Egalité 2005 gewonnen. Damit wird die Bank für ihr internes Konzept zur Gleichstellung
und ihr spezifisch auf Frauen ausgerichtetes Kundinnenprogramm "eva" ausgezeichnet.
Der
Prix Egalité wird verliehen vom Kaufmännischen Verband Schweiz (KV) – der grössten Schweizer Berufsorganisation
der Angestellten in Büro und Verkauf. In der Begründung für die Verleihung des Preises heisst es: "Die
Jurymitglieder erhielten den Eindruck, dass in der Bank Coop ein überzeugendes Konzept zur Gleichstellung
gut durchgezogen wird. Beeindruckt hat die Systematik, mit der das Thema angegangen wird, die engagierte
Nachwuchsförderung und vor allem die Tatsache, dass eine Frau Mitglied der Geschäftsleitung ist, was
dem Unternehmen Vorbildcharakter verleiht. Darüber hinaus überzeugt die Bank Coop mit einem klaren Programm
für Kundinnen."
Ihr Bekenntnis zur Gleichbehandlung hat
die Bank Coop in ihrer im Jahr 2001 verabschiedeten Strategie festgelegt. Dort heisst es: "Die
Bank Coop ist auch weiblich. Die Frauenbeteiligung an der Führung der Bank wird im Strategiezeitraum
über die Werte vergleichbarer Konkurrenzunternehmen erhöht."
Und
im Leitbild ist festgehalten: "Für alle Mitarbeitenden gilt der Grundsatz der Gleichberechtigung
und Gleichbehandlung. Diskriminierung und Mobbing werden nicht geduldet. Wir stehen dafür ein, dass
unsere Mitarbeitenden ein Arbeitsumfeld vorfinden, das die persönliche Entfaltung im Rahmen der Aufgabenstellung
ermöglicht und berufliche Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Dazu zählen wir auch die Förderung
von Vereinbarung von Beruf und Familie."
Ein wesentliches
Signal dafür, dass diese Grundsätze auch gelebt werden, war im Juli 2004 die Berufung von Sandra Lienhart
zum Mitglied der Geschäftsleitung. Mit der Leitung des Vertriebs ist sie verantwortlich für den grössten
Geschäftsbereich der Bank Coop mit rund 400 Mitarbeitenden. Sandra Lienhart ist auch die erste Frau
in der Geschäftsleitung einer gesamtschweizerisch tätigen Retailbank.
In
den strategischen Zielen ist der Anteil von Frauen im Kader und der Direktion klar definiert. Die Erreichung
der Ziele wird jährlich überprüft und im Geschäftsbericht offen gelegt.
In
den Lohnrunden ist ein Teil der Lohnsumme für die Ausgleichung von geschlechtsspezifischen Ungleichheiten
reserviert.
Frauen haben ein Anrecht auf 16 Wochen Mutterschaftsurlaub
und Vätern stehen beim ersten Kind eine Woche und bei jedem weiteren Kind zwei Wochen Vaterschaftsurlaub
zu.
2004 wurde eine Ansprechstelle für Gleichstellungsfragen
geschaffen.
Gleichstellung gilt bei der Bank Coop nicht nur
für die Mitarbeitenden. Verschiedene Untersuchungen belegen, dass Frauen in Finanzfragen andere Bedürfnisse
haben als Männer und ihr Geld anders anlegen. Diesen frauenspezifischen Bedürfnissen trägt die Bank
Coop mit ihrem Programm "eva" Rechnung. Es richtet sich am Lebenszyklus der Frau aus und berücksichtigt
besonders auch ihre Stellung als Ehefrau, als Mutter, als Geschäftsfrau, als Alleinerziehende oder als
Witwe.
Letztes Jahr wurden unter dem Titel "Frauengeschichten"
acht Anlässe zu finanziellen Fragen in verschiedenen Lebenssituationen von Frauen durchgeführt. Über
1200 Kundinnen und Nichtkundinnen haben teilgenommen. Mit der Umsetzung des Programms eva hat der Anteil
der weiblichen Kundschaft bei der Bank Coop weiter zugenommen. 2004 lag der Anteil der weiblichen Neukundschaft
erstmals knapp über dem männlichen Anteil.
Positiv wirkt sich
für die Bank Coop gerade auch bei der weiblichen Kundschaft ihre Positionierung als anständige Bank
und ihr damit verbundenes Bekenntnis zum Ethical Banking aus. Nachhaltige Anlagen, wie sie die Bank
Coop unter ihrem Label "nachhaltig kontrolliert" anbietet, stossen bei Frauen auf grosses
Interesse. Ein zweites Produkt, an dem Frauen überdurchschnittlich interessiert sind, ist das Sparkonto
Supercard, ein Sparkonto mit attraktivem Zins und Superpunkten für Neugeld.
Die
Verleihung des Prix Egalité bestärkt die Bank Coop darin, konsequent auf ihrem eingeschlagenen Weg weiterzugehen.
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